Heckenrose
Wald

Nach etwas Suchen fanden wir die Straße von Heubach nach Beuren. Kurz nach Ortsende ist linker Hand ein Park- und schöner Rastplatz. Nach einem Imbiss mit Wienerle und Breze marschierten wir um 9.05 Uhr ab. Wir mussten gleich unsere Mützen aufsetzen, denn die Sonne brannte schon ziemlich heiß vom Himmel. Im Wiesental, begleitet vom Tumbach, strebten wir langsam bergauf. Bald kamen wir in den etwas kühleren Wald. Wir gingen nun doch wieder zur Teufelsklinge, obwohl wir beim letzten Mal gesagt haben, dass wir den kurzen Abstecher nicht mehr wagen; an 9.50 Uhr. Aber dieses Mal war es nicht so gefährlich. Aus einem großen dunklen Loch in der Felsenwand strömt das Wasser und stürzt sich in die Tiefe, wo sich angeblich der Teufel aufhalten soll. Sehr interessant ist auch die Gesteinsschichtung. Wir gingen vorsichtig wieder ein Stück zurück und wanderten dann weiter teils auf einem Pfad und teils auf einem breiten Waldweg und immer bergauf und bergab. Wir umrundeten dabei den Utzenberg. Bald kamen wir zur Kreuzung beim Festplatz, wo immer noch keine Tische und Bänke stehen. So sind wir von unserer Route abgewichen und gingen circa 800 m (15 Minuten) nach rechts bis zum Park- und Rastplatz am Waldrand. Von 12.10 Uhr bis 13.45 Uhr machten wir Mittag mit Brot, Wurst, Käse, Radieschen und Tomaten. Ein Tässchen Kaffee rundete das gute Mahl ab.

Teufelsklinge
Teufelsklinge

Es ging wieder zurück zum Festplatz und weiter nach der Markierung. Den Abstieg zum Finsteren Loch ließen wir sausen, da es zu steil hinabgegangen wäre. Schon lange hörten wir Musik und wir rätselten, wie viele Leute da wohl an der Waldschenke Rosenstein sein werden. Ab jetzt hatten wir einige sehr schöne Ausblicke vom Ostfelsen über Lautern und weitere Dörfer und Städte und weit hinaus über die schöne Schwäbische Alb. Den Abstieg zur Großen Scheuer haben wir wegen dem steilen Abstieg ebenfalls ausgelassen. Und so gelangten wir zur Waldschenke am Rosenstein (16.25 Uhr). 

Heckenrose
Heckenrose
Herrliche Aussicht
Herrliche Aussicht

Von Musik keine Spur und die Leute waren leicht abzuzählen. Wir genehmigten uns jeder einen Cappuccino mit einem Stück Kuchen. Eine gute halbe Stunde ließen wir es uns gut gehen. Wir haben auf der ganzen Wanderung sehr viel geratscht, meistens über das TT-Buch, das der Günter zurzeit schreibt. Über einen Steg erreichten wir die Ruine Rosenstein, wo viele Mädchen saßen und schrieben. Was, weiß ich nicht. Dann stiegen wir auf dem Jakobsweg auf unzähligen Treppen und teils auf schmalem Pfad, an der Kleinen Scheuer mit der imposanten Westwand vorbei, hinab. So marschierten wir schon um 17.55 Uhr wieder in Heubach ein. Es ging noch ein Stück durch die Stadt und wir kamen um 18.15 Uhr wieder am Auto an.

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