Blick vom Gleitschirmflieger Startplatz

Messelstein – Rötelsteine

Es war mal wieder an der Zeit, um auf die Alb zu fahren. Bei herrlichem Wetter ging es kurz nach 9 Uhr los. Für die Verpflegung hatte ich bestens gesorgt. Mein Vater bekam einen klassischen, selbst gemachten bayerischen Wurstsalat und für mich als Vegetarier bereitete ich einen leckeren Tofu Salat zu.

Die Fahrt ging über Sontheim, Niederstotzingen, Oberstotzingen, Stetten, Bissingen, Gerstetten, Gussenstadt, Waldhausen (hier machten wir einen Zwischenstopp am Fußballplatz mit Bänken und Tischen), Eybach, kurzer Halt am Mordloch (Rastplatz allerdings immer noch nicht schön hergerichtet), Treffelhausen, Schnittlingen zum Parkplatz Messelstein.

Wegweiser
Wegweiser

Der Parkplatz ist wirklich riesig, vermutlich sind öfters einige Besucher am Flugplatz Donzdorf. Wir marschierten mit dem gut gefüllten Rucksack los. An einem Wegweiser konnten wir für uns alle bekannten Ziele erkennen. Leicht bergan erreichten wir den Gleitschirmflieger Startplatz. Es muss schon ein beeindruckendes Gefühl sein, mit dem Gleitschirm sich in die Tiefe fallen zu lassen, um dann mit den Aufwinden in Kreisen immer höher zu steigen. Nebenan gibt es zwei Sitzbänke, wo wir die herrliche Aussicht genossen und natürlich einige Bilder schossen. Nebenan steht klein, aber fein die Michaelskapelle, welche als Erinnerung an zwei gefallene Soldaten im 2. Weltkrieg in Russland erbaut wurde.

Fast eben ging es am Trauf entlang auf einem schmalen Pfad weiter. Nach ein paar Minuten gelangten wir zu den Rötelsteinen. Es gab wieder eine Bank, auf der wir innehielten. Die Schönheit der Schwäbischen Alb ist an solchen wunderschönen Aussichtspunkten sehr einprägsam.

Blick von den Rötelsteinen
Blick von den Rötelsteinen

Nach einigen Minuten zog es uns weiter und teils wieder am Trauf und später dann auf einer asphaltierten Straße erreichten wir den Grillplatz. Jetzt war die Zeit gekommen, um ausgiebig zu rasten. Der bayerische Wurstsalat und der Tofu Salat, dazu ein genetztes Brot, das schmeckte uns beiden. Wir ratschten sehr viel, denn es gibt stets etwas zu erzählen. Ein Tässchen Kaffee rundete die Mittagsrast perfekt ab. Nach einiger Zeit machten wir uns wieder auf den Rückweg. Vorher suchten wir noch die 500-jährige Linde, welche wir auch fanden. Diese steht eingezäunt und ziemlich eingewachsen gleich neben dem Grillplatz an der Straße zwischen Schnittlingen und Oberweckerstell.

Albtrauf
Albtrauf

Auf dem gleichen Weg wanderten wir zurück zum Parkplatz. Es war eine schöne und mit tollen Aussichten bestückte Wanderung. Auf der Heimfahrt hielten wir nochmals Rast am Rastplatz “Zwölf Linden” in der Nähe vom Fernmeldeturm Schnittlingen an der Straße zwischen Schnittlingen und Stötten. Es dürstete uns nach einem Tässchen Kaffee, Laugencroissant, grüne Rama und selbst gemachtes Ringlottenmarmelade. Wir ratschten wieder ausgiebig, was uns beiden immer sehr gut gefällt. Bei noch strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf den Heimweg.

Wanderroute

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